der kern von emmi piklers paedagogik besteht darin, die wuerde und kompetenz des kindes, seine eigeninitiative und -aktivitaet von geburt an zu respektieren. ihre paedagogik gruendet auf zwei saeulen: die achtsame pflege und die freie bewegungsentwicklung. saeuglingspflege ist nach pikler bereits erziehung und da ein großteil der sozialen erfahrungen als baby beim fuettern, baden, wickeln, an- und ausziehen gemacht werden, soll diese zeit mit zuwendung und nicht eilig gemacht werden. fuer das baby ist das alles genaus so spielen wie das eigentliche freie spielen.
die zweite saeule ist die freie bewegungsentwicklung. jedes kind lernt alle bewegungsarten selbststaendig zu seiner zeit. entgegen einer weit verbreiteten meinung bedarf es dazu keinerlei foerderprogramme wie ins sitzen ziehen, an den haenden fuehren und aehnliches. diese koennen für das kind eher hinderlich sein, da die muskeln noch nicht ausreichend entwickelt sind und das kind auch ein gutes selbstbewusstsein entwickelt, wenn es etwas aus eigener kraft schafft.
beim freien spiel duerfen die kinder selber alles erkunden und man beobachtet was sie tun und greift nur im krisenfall ein.
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Donnerstag, 23. Februar 2012
Dienstag, 7. Februar 2012
kindergartenpaedagogik teil II: waldorf
der begruender der waldorfpaedagogik hieß rudolf steiner, er begruendete seine paedaogik auf grundlage der anthroposophie. steiner gliedert den menschen in verschiedene wesensglieder, die in unterschiedlichen lebensabschnitten zum tragen kommen (7 jahresrhythmen). in den ersten sieben jahren entwickelt der mensch seinen physischen leib und die sinne. kinder lernen in diesem alter vor allem durch nachahmung, somit ist die kindergartenpaedagogik stark rhythmisiert und regelmaeßig, sowohl im tages-, als auch im wochenablauf oder im jahreskreis. viel wert wird auf sinnespflege und phantasiefoerderung gelegt, weshalb ueberwiegend natuerliche materialien verwendet werden. spielzeug ist einfach und nur in der form angedeutet um der phantasie freien lauf zu lassen.
Mittwoch, 1. Februar 2012
kindergartenpaedagogik teil I: maria montessori
das kind und seine individualitaet stehen bei montessori im mittelpunkt. maria montessori glaubte an den eigenwert des kindes. vergleiche mit traditionellen standards sind in der montessoripraxis nicht erwuenscht. stattdessen sollen kinder frei lernen ohne behinderung und kritik. montessori glaubte, dass sowohl belohnungen als auch strafen schaedlich sind fuer die innere einstellung des menschen, dass kinder ganz natuerlich aus ihrer eigenen motivation lernen wollen.
die montessorimethode konzentriert sich als paedagogik auf die beduerfnisse, talente und begabungen des einzelnen kindes. kinder lernen am besten in ihrem eigenen rhythmus und in ihrer eigenen art. sie werden dazu ermutigt, das tempo, das thema und die wiederholung der lektionen selbststaendig zu steuern.
das leitmotiv der methode ist die pflege der natuerlichen freude des kindes am lernen. mit respekt und achtung unterstuetzt und angeleitet, fuehrt sie zu einer entwicklung einer in sich ruhenden und ausgeglichenen persoenlichkeit.
die montessorimethode konzentriert sich als paedagogik auf die beduerfnisse, talente und begabungen des einzelnen kindes. kinder lernen am besten in ihrem eigenen rhythmus und in ihrer eigenen art. sie werden dazu ermutigt, das tempo, das thema und die wiederholung der lektionen selbststaendig zu steuern.
das leitmotiv der methode ist die pflege der natuerlichen freude des kindes am lernen. mit respekt und achtung unterstuetzt und angeleitet, fuehrt sie zu einer entwicklung einer in sich ruhenden und ausgeglichenen persoenlichkeit.
Sonntag, 29. Januar 2012
paedagogische kindergartenkonzepte
da wir unsere kleine jetzt schon fuer den kindergarten anmelden muessen, werd ich mich etwas mit den paedagogischen konzepten beschaeftigen und euch davon berichten.
teil I: maria montessori
teil II: waldorf
teil III: emmi pikler
teil IV: mal sehen
teil I: maria montessori
teil II: waldorf
teil III: emmi pikler
teil IV: mal sehen
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