Donnerstag, 27. Dezember 2012

phobogene muetter

phobogene muetter sind muetter, die sich so verhalten, dass das kind gefaehrdet ist eine angststoerung zu bekommen. phobogene muetter sagen die ganze zeit: pass auf, fall nicht runter, sei vorsichtig,...
sie wollen ihr kind schuetzen vor der "boesen, gefaehrlichen" welt, meist steckt dahinter, dass sie es selbst von ihrer mutter so mitbekommen haben und dass sie unbewusst das kind an sich binden wollen, weil es ihre groeßte angst ist alleine zu sein. ein unselbststaendiges kind kann sich nicht abloesen, bleibt in der naehe der mutter, braucht sie als steuerungsobjekt.
aber man tut dem kind damit echt nichts gutes, es bleibt sein leben lang auf eine person (spaeter der parnter) angewiesen, der es begleitet und vor der welt beschuetzt.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

die entwicklung des spielens V

regelspiele sind die reifste form des spielens. erst ab ca. 10 jahren ist es kindern moeglich ein spiel nach regeln zu spielen. 
vor dem 10. lebensjahr ist es voellig unsinnig zu versuchen einem kind die regeln eines spiels zu erklaeren bzw. es wird sich schon daran gewoehnen, wenn wir das fordern, aber es geht der entwicklung des kindes zuwider. am besten ist es kindern vor dem 10. lebensjahr einfach spiele zu geben und zu sehen, was sie damit machen.
ab dem 10. lebensjahr (plus/minus einer gewissen individuellen altersspanne) sind dann oft die regeln wichtiger als das spiel selbst.

Dienstag, 25. Dezember 2012

die entwicklung des spielens IV

rollenspiel: im rollenspiel lernt das kind soziale verhaltensregeln kennen. das kind nimmt verschiedenen rollen ein, meist durch nachahmung erwachsener. typische spiele sind vater-mutter-kind und doktorspiele. kinder verarbeiten im rollenspiel positive und negative erfahrungen. verschiedenen konflikloesungsstrategien koennen probiert werden.
es ist nicht unbedingt noetig, dass wir mit den kindern rollenspiele spielen. sie finden sich auch puppen, stofftiere und co als gegenueber. wichtig ist nur mit ihnen rollenspiele zu spielen, wenn es uns wirklich freut, weil wenn wir halb frustriert mit ihnen spielen sie das emotional wahrnehmen und falsch deuten, wenn wir es nicht artikulieren. 



Montag, 24. Dezember 2012

bedingungslose liebe

nichts, was aus dir wird, kann mich enttaeuschen. ich habe keine vorgefasste meinung, was du sein oder tun sollst. ich habe keinerlei wunsch, dich vorherzusehen, nur den, dich zu entdecken. du kannst mich nicht enttaeuschen.

mary haskell

in diesem sinne frohe weihnachten!!

Sonntag, 23. Dezember 2012

die entwicklung des spielens III

konstruktionsspiel: ein ziel wird durch eigenes tun erreicht. das ziel ist selbstgesetzt. das vorhaben kann zu miss/erfolg fuehren. das ist die zeit des aktiven experimentierens und des sich selbst organisieren lernens. das kind lernt in dieser zeit planvoll vorauszuschauen. es kann sich dinge vorsellen bzw. ein inneres handeln vollziehen.


Samstag, 22. Dezember 2012

die entwicklung des spielens II

symbolspiel (2-6 jahre): die kinder beginnen mit fiktiven handlungen zu spielen. oft versucht des die beobachteten handlungen der eltern nachzuspielen (als-ob-spiele). die objektkonstanz ist die voraussetzung fuer das symbolspiel: das kind kann sich bereits einen gegenstand merken, auch wenn er nicht zu sehen ist. auch aufgeschobene nachahmungsleistungen sind dann moeglich.

Freitag, 21. Dezember 2012

die entwicklung des spielens I

funktionsspiel (0-2 Jahre): auch sensomotorisches spiel, ist die erste form des spielens. treibender motor ist die funktionslust und das wiederholungsprinzip. durch die wiederholung werden neue faehigkeiten eingeuebt. zuerst werden lustvolle bewegungen zur erforschung des eigenen koerpers ausgefuehrt (koerperbezogen), dann kommt das hantieren mit gegenstaenden dazu (gegenstandsbezogen)
koerperbezogenes funktionsspiel: sauglinge erforschen aus freude an der bewegung ihren koerper. anfaenglich sind die bewegungen noch ungesteuert und ungerichtet. spaeter werden die willentlichen bewegungen bewusst gesteuert (z.b. finger in den mund stecken, greifen, festhalten) und wiederholt.

gegenstandsbezogenes funktionsspiel: mit der entwicklung  des greifens werden gegenstaende zum spiel ausgewaehlt. das kleinkind greift nach den gegenstaenden oder personen, die es sieht.  ein uebungs- und gedaechtniseffekt tritt ein. so nehmen saeuglinge z.b. eine rassel in die hand, stecken sie in den mund oder lassen sie immer wieder auf den boden fallen. ab diesem zeitraum werden gegenstaende „funktionell“ in das spiel mit einbezogen. typische taetigkeit sind: schlagen, schuetteln, reiben, stoßen, ziehen, werfen, aneinanderhalten, aneinander schlagen sowie aus- und einraeumen.
wichtig: wenn ein kleinkind in sein spiel intensiv vertieft ist, bitte nicht stoeren. so entwickelt sich naemlich die faehigkeit sich konzentrieren zu koennen.